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Berührungsschutzsysteme

Für den Einsatz im öffentlichen Bereich auf Brücken über Oberleitungsanlagen

Querende Straßen- oder Fußgängerbrücken müssen zum Schutz gegen Stromschlag aus den aktiven Teilen der Oberleitungen gemäß RIZ Elt 2 mit einem Berührungsschutz nachgerüstet werden. Die Berührungsschutzwände können alternativ mit Geländer oder mit durchgehenden Handläufen montiert werden.

Die Systeme richten sich nach den Anforderungen der DIN EN 50122-1:2011-09 zum Schutz von elektrischen Bahnsystemen wie zum Beispiel Eisenbahnen, geführten Nahverkehrssystemen wie Straßenbahnen, Hoch- und Untergrundbahnen oder auch Bergbahnen. Die Glas-Ausfachung besteht aus transparentem Acrylglas gemäß ZTV-LSW 06.

Bei exponierten Stellen werden innenliegende Stabilisierungsfäden verbaut, welche zur Vermeidung herabfallender Bruchstücke dienen, die Anlagen unter Umständen kritisch beschädigen können. Gleichzeitig bieten diese eingelegten Polyamidfäden optisch einen sehr guten Vogelschutzeffekt.